Pfr. Berthold Mogel

ist am 25. 1. 2015 verstorben
Pfarrer in St. Michael von 1963 - 2005

1930 in Mannheim geboren, legte Berthold Mogel 1950 das Abitur ab und begann in Freiburg das Studium der Philosophie und Theologie. 1955 wurde er zum Priester geweiht und kam nach seinen Kaplansjahren im Oktober 1963 nach Heidelberg. Dort wurde ihm der Aufbau der Pfarrei St. Michael in der Heidelberger Südstadt anvertraut. Als 1970 die Pfarrkuratie zur Pfarrei erhoben wurde, ernannte Erzbischof Hermann Schäufele ihn, den bisherigen Pfarrkuraten, zum ersten Pfarrer in der Südstadt.  

Quelle:  Peter WegenerWährend Berthold Mogel in Heidelberg eine Pfarrei aufbaute, tagte in Rom das II. Vatikanische Konzil, um die Öffnung der Kirche für die Welt in Gang zu bringen. Dessen Beschlüsse, gerade was den Bereich der Liturgie betrifft, setzte Mogel in seiner jungen Pfarrei konsequent um; seine regelmäßigen Familiengottesdienste zogen damals viele Menschen an, auch weit über die Grenzen der Pfarrei hinaus. Mit der 1973 in der Südstadt gegründeten evangelischen Markusgemeinde pflegte Bertold Mogel von Anfang an tiefe und intensive ökumenische Kontakte. Bis heute ist das ökumenische Leben in der Heidelberger Südstadt von seinem Wirken geprägt.  

1969 wurde Berthold Mogel zusätzlich mit dem neu geschaffenen Amt des Schuldekans betraut. Im Juni 1976, im Alter von 46 Jahren, wurde er zum Stadtdekan von Heidelberg gewählt. Erzbischof Oskar Saier ernannte Mogel im Jahr 1982 in Anerkennung seiner langjährigen seelsorglichen Aufbauarbeit in St. Michael und seine von mitbrüderlicher Sorge erfüllte Amtsführung als Dekan zum Geistlichen Rat. 24 Jahre leitete er als Dekan die Kirche von Heidelberg, bis zu seinem 70. Lebensjahr, der Altersgrenze für das Dekansamt. Pfarrer von St. Michael blieb Berthold Mogel bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005.  

Sein Leben lang konnte man ihn als offenen und humorvollen Menschen erleben, für den Leben und Glauben untrennbar zusammengehören. Die Gemeinde Philipp Neri und die Stadtkirche Heidelberg verlieren in ihm einen Menschen, der die Kirche nachhaltig geprägt und für zahllose Menschen zu einer Heimat gemacht hat. Nun starb er am Sonntag, 25. Januar 2015, kurz vor Vollendung seines 85. Lebensjahres, in seinem Alterssitz im Haus Bethanien-Lindenhof.

Wir werden am Dienstag, 3. 2. 2015 um 12.30 Uhr das Seelenamt in der Kirche St. Michael feiern,
anschließend gehen wir zur Beisetzung auf den Bergfriedhof (Treffpunkt am Krematorium).

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