Eine-Welt-Gruppe  –  Grupo Unsolomundo

Ziel und Zweck der Gruppe

Geschichte

Einbindung in die Kirchengemeinden

Aktivitäten

Zusammensetzung der Gruppe

 

 

Partnerschaft mit Checacupe / Peru

información básica en castellano
Über unser Pfarrbüro können Sie mehr erfahren oder Kontakt herstellen!


Ziel und Zweck der Gruppe

Die Eine-Welt-Gruppe ( Grupo Unsolomundo ) hat ihre Basis in den Gemeinden St. Bonifatius (HD Weststadt) und in St. Bartholomäus (HD Wieblingen). Die Ziele der Gruppe lassen sich zusammenfassen mit den Begriffen: Gerechtigkeit, Entwicklung, Friede und die Bewahrung der Schöpfung in den Ländern des Südens und hier bei uns.

Im Zentrum unseres Interesses steht die Partnerschaft mit Checacupe im Surandino von Peru. Engagiert und kritisch beschäftigen wir uns mit Asylpolitik, Umgang mit Menschenrechten auch in Deutschland. Themen sind zum Beispiel: die politische, soziale und wirtschaftliche Lage im nahen Osten, in Afrika und Lateinamerika.

Beispiele für Aktivitäten aus der letzten Zeit: wir informieren uns über

Die Gruppe Unsolomundo ist Mitglied bei der Bergbaukampagne Peru, die auf die schwierige Lage des Abbaus von Bodenschätzen und ihre Auswirkungen auf die Menschen vor Ort aufmerksam machen möchte

Zwar wird der spirituelle Aspekt unseres Tun und Denkens immer wieder von Gruppenmitgliedern eingebracht und betont, aber das geschieht immer so, dass in der Gruppe eine große Toleranz und Freiheit herrscht.

nach oben

Geschichte

Die Gruppe wurde 1989 als Familiengruppe gegründet. Es war uns wichtig, Ziele ins Auge zu fassen, die über "Kindererziehung" und Familientratsch (muss auch sein!!) hinausgehen. Deshalb wurde alsbald auf Anregung von Pfarrer Herbert Froehlich eine Partnerschaft nach Peru begonnen. Damals knüpften wir den Kontakt zu einer anderen Gemeinde; nach einigen Jahren schlief dieser Kontakt ein. Bald danach begann unser Kontakt nach Checacupe. Die Gruppe wuchs an Reife und Mitgliederzahl. Von Anfang an war die Literarische Nachtwanderung Bestandteil des Gruppenlebens wie die regelmäßigen Treffen. Es war uns immer wichtig, den Partnerschaftsgedanken in die Gemeinden zu tragen, obwohl auch immer Menschen in der Gruppe aktiv waren, die mit Kirche und Gemeinde eher weniger im Sinn haben. Fr die Geschichte der Gruppe war der Besuch aus Peru 1998 und unser Besuch in Peru 2000 und 2001 besonders befruchtend, ein Highlight. Im Jahre 2003 zum 100 jährigen Bestehen der Bonifatiuskirche waren noch einmal drei Mitglieder der Pfarrgemeinde Checacupe zu Besuch in Heidelberg.

Nie haben Finanztransaktionen oder Spendenaktionen im Mittelpunkt unserer Bemühungen gestanden, so soll es auch bleiben (obwohl es sich gelegentlich nicht vermeiden lässt, präzise über Geld zu reden...).

nach oben

Einbindung in die Kirchengemeinden

Schon am Beginn dieser Gruppe spielte der Gedanke eine große Rolle: "Wie können die Aktivitäten und Überlegungen der Gruppe eine Einbindung in das Gemeindeleben erfahren?" Dieses Anliegen war und ist nicht immer einfach zu erreichen. Während langer Durstzeiten fühlten wir uns sehr am Rande der Gemeinden. Wir können nicht darüber hinwegsehen, dass die Entwicklungsaufgaben und die Friedensaufgabe sich allen Menschen stellen und keine innerkirchliche Angelegenheit sind.

Die Frage ist: „Was können wir tun und bewegen, um zu erreichen, dass zwischen entfernten und nahen Menschen Gerechtigkeit und Friede wächst und sie zu Schwestern und Brüdern werden?

nach oben

Aktivitäten

nach oben

Zusammensetzung der Gruppe

Wir sind einigermaßen stolz, dass unsere Gruppe immer offen ist für unterschiedliche Menschen und auch immer neue Mitglieder gewinnen konnte. Dementsprechend sind einige Mitglieder schon älter, andere noch blutjung, einige schon lange dabei, andere noch frisch, einige sehr gläubig, andere eher skeptisch, einige paarweise, andere einzeln. Wenn alle, die auf unserer Liste stehen, kommen (was nicht selten der Fall ist), wird's im Wohnzimmer immer kuschelig. Aber: Neue werden herzlich aufgenommen und selten wieder losgelassen...