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Jahr für Jahr treffen sich um den Nikolaustag herum viele Kinder und Erwachsene im Wald beim "Nickele". Dieser Bildstock geht auf das Jahr 1747 zurück. Damals kam ein Bauer durch Blitzschlag im Wald in große Gefahr. Er versprach, dem Hl. Nikolaus einen Bildstock aufzustellen, wenn er aus dem brennenden Wald heil herauskäme. So geschah es und er machte sein Gelübde wahr: er stellte einen Bildstock zu Ehren des Heiligen Bischofs von Myra auf. | ||
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| Nach einer wechselvollen Geschichte, in der immer wieder der Bildstock beschädigt oder zerstört wurde, steht nun wieder ein Bildstock im Wald (zwischen Königstuhl und Gaiberg, bei "Drei Eichen". Und jedes Jahr zum Tag des Heiligen (6. Dezember) gibt es viele, die an dem Bildstock eine Kerze aufstellen oder ein paar Äpfel für das Wild hinlegen. | |||
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| Die Pfarrei St. Bonifatius hat schon viele Jahre den
Brauch, dass Kinder und Erwachsene sich dort treffen, um Advents- und
Nikolauslieder zu singen. Und wie durch ein Wunder taucht der Bischof
Nikoalus aus dem Wald auf, spricht mit den Kindern und beschenkt sie. Nach der Begegnung mit dem Bischof Nikolaus gibt es immer wieder Mutige, die sich mit Laternen und Fackeln auf den Heimweg machen, der sie über schmale Pfade den Berg hinab zurück in die Weststadt führt. |
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