Ökumene in der Heidelberger Südstadt
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Seelsorgeeinheit
1973, zehn Jahre nach der Errichtung der Gemeinde St. Michael, wurde in der Südstadt die Markusgemeinde gegründet. Bis zum Bau des Markushauses 1982 teilten sich die Gemeinden Kirche und Gemeindehaus. Daraus ist ein ökumenisches Miteinander entstanden, das lange Zeit Modellcharakter hatte.
Vieles war und blieb gemeinsam:
Die beiden Gemeinden kommen immer wieder in der Kirche St. Michael zusammen, um Gottesdienst zu feiern.
Die Gemeinderäume werden von beiden Gemeinden für gemeinsame Feste und Veranstaltungen, Vorträge und Gespräche, gemeinsame Kinder- und Jugendarbeit und für die Eine-Welt-Arbeit genutzt.
Die Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen im regelmäßigen Austausch.
Einmal im Monat feiern die beiden Gemeinden einen ökumenischen Gottesdienst mit Schriftgespräch (meist am dritten Mittwoch des Monats).
Die Teilnahme am Gemeindeleben der jeweils anderen Konfession gehört für viele Christen in der Südstadt zum Alltag.